Kinder werden rechtsextrem

Es ist nicht so, dass man in die rechte Szene nur als Jugendlicher geraten kann. Es geht in jedem Alter. Aber es gibt auch noch den Weg, dass Kinder in diese geboren werden. Es werden die  verschiedenen Möglichkeiten gezeigt, wie man in die Szene gelangen kann und wie man seine Kinder davor schützen kann.

Nach einem Bericht eines Jugendlichen Aussteigers aus der rechtsextremen Szene, stellten sich viele Fragen, z.B.:

  • Welche Ursachen gibt es für das „Hineinrutschen“ in die Szene?
  • Wie geraten jüngere Kinder in diese Szene?
  • Was geschieht, wenn Eltern, Lehrer oder Erzieher in der Szene sind?
  • Mit welchen Methoden werden Mitglieder geworben?
  • Symptome, die auf eine Wesensveränderung hindeuten ?
  • Präventionsmaßnahmen und Aufklärung?
  • Wie bekommt man Kinder/Jugendliche aus der Szene heraus?
  • Inwieweit ist  Ausgrenzung und Mobbing  Anlass in die rechte Szene einzusteigen?
  • Wie können Eltern Hilfen bekommen/sich organisieren?
  • Was passiert mit Kindern/Jugendlichen,  die in der Szene bleiben?

Eltern sollen zum Beispiel „am Ball bleiben“, wenn ihre Kinder in der rechten Szene sind. Sie dürfen ihre Kinder nicht „fallen lassen“. Sie brauchen die Hilfe der Eltern,  um dort herauszukommen. Außerdem sollten die Kinder ihr Umfeld verändern, d.h. sich einen neuen Freundeskreis suchen, in eine  neue Umgebung ziehen. Trotzdem gibt es noch Informationen und Fragen, die offen sind. Gibt es Medien/Materialien zur Aufklärung? Haben die Jugendlichen Beratungsstellen, an die sie sich wenden können?

Am Ende des Projektes soll ein Plakat erstellt werden, welches den Einstieg, Kinder in der Szene und Ausstieg deutlich darstellt. Dazu werden drei Bilder von einer Schülerin gezeichnet. Die Bilder zeigen einmal ein Kind im Sumpf, ein anderes verdeutlicht Hände, die Hilfe anbieten, und das letzte zeigt eine unterstützende Person.

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