Fußball und Rassismus

Bei Fußballspielen sieht man immer wieder Hooligans. In diesem Workshop soll erarbeitet werden, ob alle Hooligans rechtsextrem sind, wie verbreitet sie sind und wie gefährlich. In verschiedenen Untergruppen sollen, nach einem Vortrag eines Referenten, verschiedene Fragestellungen erarbeitet werden, die sich aus dem Vortrag  ergeben haben.

Fragestellungen könnten sein:

  • Wo gibt es rechte Hooligans?
  • Was zieht die Leute hier an?
  • Warum die Kombination Fußball und Rassismus?
  • Wie stehen Nazis wohl zur Nationalmannschaft?

Bei der Bearbeitung dieser Fragestellungen hat sich der Workshop in sieben Gruppen aufgeteilt, die  drei Poster gestaltet haben. Mit den Überschriften:

  • Verbindung Fußball – Rechtsextremismus
  • Rechtsextremes Verhalten im Fußball
  • Maßnahmen und Initiativen gegen Rechtsextremismus im Fußball

Die erste Gruppe findet heraus, dass beim Fußballsport ein hohes Maß an Öffentlichkeit herrscht. Diese nutzen und suchen die Rechtsextremen  zur Rekrutierung des Nachwuchses.

Die zweite Gruppe stellt auf ihrem Poster dar, welches Verhalten Rechtsextreme im Fußballstadion gegenüber Ausländern zeigen. Dies äußert sich in Beschimpfungen, Beleidigungen und Parolen gegen die Fußballspieler. In Jugendmannschaften geben sich Rechtsextreme bürgerlich (der Wolf im Schafspelz) und versuchen als Trainer, Sponsoren etc. Jugendmannschaften zu unterwandern.

Eine weitere Gruppe informiert sich über Initiativen wie BAFF, Flutlicht und KOF usw.  BAFF hat einen Punkteplan gegen Rassismus erstellt sowie den Antirassismusparagraphen für die Stadionordnung und einen Forderungskatalog gegen Homophobie (unbegründete Angst vor Homosexuellen und Feindseligkeit). Weiterhin hat sich der Workshop mit der Frage Was machen Vereine und Fans gegen Rechts? beschäftigt. Sie finden heraus, dass z.B. der farbige Fußballspieler Adebowale „Ade“ Ogungbure rassistisch beleidigt wurde. Daraufhin haben seine Mitspieler mit ihm ein Foto gemacht, auf dem sie ihr Gesicht schwarz anmalen und Ade sich sein Gesicht weiß bemalt. Auf dem Foto steht der Text „Wir sind Ade!“ und „Gemeinsam gegen Rassismus“.

Quelle: http://www.bunte-kurve.de/wp-content/uploads/2007/10/wsa.jpg